zeit sprung >>> Ausstellungen

AUSSTELLUNGEN ZU DEN LITERATURTAGEN

Kunstverein Schwäbisch Hall
Galerie am Markt, Am Markt 7/8, Öffnungszeiten: Mi-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 11-17 Uhr, Eintritt frei

29.07.2006 – 15.10.2006
Friederike Groß – Journographie Ein gezeichnetes Tagebuch Friederike Groß, (* 1965 in Plochingen) studierte an der Kunstakademie und an der Universität Stuttgart (Germanistik, Sprachwissenschaft). Einem breiten Publikum ist sie seit 1985 durch ihre Karikaturen für die Stuttgarter Zeitung bekannt. Ihr besonderer Bezug zur Literatur zeigt sich in vielen ihrer Zeichnungen. Die Journographie gehört für Friederike Groß in den „literarischen Bereich der Grapik“. Es erscheint ein Katalog. Parallele Ausstellung „Zuflucht im Buche“ im Hällisch-Fränkischen Museum.

Eine Kooperation mit der städtischen Kulturbeauftragten.
Vernissage: Freitag, 28. Juli, 19 Uhr. Es spricht Prof. Dr. Hannelore Schlaffer, Stuttgart.

Oktober

November

1
7
12
20
21
25
28

Übersicht

20.10.2006 – 26.11.2006
Robert Gernhardt - Li Ma Ri He
Die Ausstellung umfasst die schönsten Illustrationen von Robert Gernhardt zu den Werken von ihm geschätzter Geistesverwandter : Georg Christoph Lichtenberg - Thomas Mann - Joachim Ringelnatz - Eckhard Henscheid. Eben: Li Ma Ri He !
Robert Gernhardt (* 1937 in Tallin, Estland) studierte Malerei und Germanistik in Stuttgart und Berlin. Er gilt heute als einer der wichtigsten zeitgenössischen Dichter deutscher Sprache. Der Schriftsteller, Maler und Zeichner starb am 30. Juni 2006 in Frankfurt a.M.

Vernissage: Do. 19. Oktober, 19 Uhr

Kunsthalle Würth
Lange Str. 35, Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr, Eintritt: 5,- / 3,- Euro, Mo. frei

14.10.2006 - 18.3.2007
Literatur kann man sehen:
Hans Magnus Enzensberger – Günter Grass – Hermann Hesse

Drei Ausstellungen in der Kunsthalle Würth widmen sich anhand dreier berühmter Vertreter ihres Fachs der Symbiose von Literatur und Bildender Kunst.
Hans Magnus Enzensberger (* 1929, Kaufbeuren) ist ein Mann der Öffentlichkeit, Medienkritiker, Mediengründer, kritischer Theoretiker, Übersetzer, Vermittler, Weltgeist auf Achse. In der Kunsthalle werden achtzehn neu entstandene und noch nie gezeigte „Literatur-Objekte“ präsentiert und laden zu einer intellektuellen wie anregenden Auseinandersetzung mit Wort, Text und ihrem Bedeutungsgehalt ein.
Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass (* 1927, Danzig) bewertet seine Tätigkeit als bildender Künstler von jeher gleichrangig zu seinem literarischen Schaffen. Nicht selten treten beide Facetten seines Werkes in einen kreativen Austausch. Es sind Aquarelle und Skulpturen zu sehen. Darunter der große Zyklus „Mein Jahrhundert“, in dem Grass ein ganzes Jahrhundert Revue passieren lässt.
Hermann Hesse (1877-1962), der beliebte Dichter und Autor, ist als Maler dagegen Autodidakt. Ein Psychoanalytiker verordnete ihm die bildende Kunst als Therapie gegen seine Nervenkrise im 1. Weltkrieg. Seine kleinformatigen Aquarelle zeugen von seiner malerischen Aussicht auf die Landschaft am Luganer See.

Vernissage: Fr. 13. Oktober, 19 Uhr, Es spricht: Prof. Dr. Ulrich Raulff; H.M. Enzensberger und Günter Grass sind anwesend.
Autorenfotos: Paul Swiridoff, Archiv Würth

Stadtbibliothek im Glashaus
Neue Str. 7, Öffnungszeiten: Di/Do/Fr 11-18 Uhr, Mi 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr

20.9.2006 – 31.12.2006
Dichter einer Epoche Fotografien von Paul Swiridoff 1960-1997 aus der Sammlung Würth
Paul Swiridoff (1914-2002) wurde über seine Theater-, Architektur- und Porträtfotografie bekannt. Er fotografierte Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft - besonders verbunden fühlte er sich aber mit den Künstlern, Wissenschaftlern und Literaten. Paul Swiridoff lebte von 1950 bis zu seinem Tod in Schwäbisch Hall.
Ausgestellt sind Portraits von: Heinrich Böll, Günter de Bruyn, Karlheinz Deschner, Friedrich Dürrenmatt, Hans Magnus Enzensberger, Erhard Eppler, Max Frisch, Günter Grass, Peter Hacks, Martin Heidegger, Hermann Hesse, Stefan Heym, Rolf Hochhuth, Karl Jaspers, Inge und Walter Jens, Uwe Johnson, Ernst Jünger, Sarah Kirsch, Oskar Kokoschka, Lew Kopelew, Reiner Kunze, Hermann Lenz, Golo Mann, Marcel Reich-Ranicki, Erich Maria Remarque, Nelly Sachs, Alice Schwarzer, Wolf Jobst Siedler, Botho Strauß, George Tabori, Siegfried Unseld, Martin Walser, Christa Wolf.

Die Ausstellung wurde ermöglicht mit freundlicher Förderung der Adolf Würth GmbH & Co. KG.
Vernissage: 19. September, 19 Uhr. Es spricht Susanne Erding-Swiridoff.

Hällisch-Fränkisches Museum
Im Keckenhof, Öffnungszeiten: Di-So 10-17 Uhr, Eintritt: 2,50 / 2,- Euro

29.07.2006 – 15.10.2006 (Im Wintergarten)
Friederike Groß – Zuflucht im Buche (siehe Kunstverein, parallele Ausstellung)

21.10.2006 – 03.12.2006 (Im Wintergarten)
Katja Sehl – equinox Buchobjekte
equinox basiert auf Tages- und Nachtaufzeichnungen, die über einen Zeitraum von einem Jahr (Okt 2005 – Okt 2006) entstanden sind. Im Traum erlebte und alltäglich gelebte Zeit und Räume sind gleichermaßen Wirklichkeit.
Katja Sehl (*1964 in Schwäbisch Hall) lebt als freischaffende Künstlerin in Berlin. Studium an der Kunstakademie Stuttgart. Bühnenbild am Theater Rampe und am Staatstheater Stuttgart. Seit 2004 Aufbau und Leitung der Buchdruckwerkstatt in der Haller Akademie der Künste.

Vernissage: Fr. 20. Oktober, 17 Uhr

30.12.2006 – 04.02.2007 (Sonderausstellungsräume)
Franz Josef Tripp – Jan Peter Tripp 'Vater und Sohn'
Die Zeichnungen von Franz Josef Tripp (1915-1978) kennt jede(r)! Aber der Name des Buch-Illustrators tritt in der Wahrnehmung hinter den Autoren-Namen wie Otfried Preußler oder Michael Ende in den Hintergrund. Dabei hat er Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer (1960), dem Räuber Hotzenplotz (1962), dem Kleinen Gespenst (1967) und vielen anderen Kinder-Lieblingen eine unverwechselbare Erscheinung gegeben. Erstmals werden die Original-Zeichnungen aus dem Archiv des Stuttgarter Thienemann-Verlags in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart gezeigt.
Mit dem Werk seines Vaters hat sich der Maler Jan Peter Tripp (*1945) künstlerisch auseinander gesetzt. Es erscheint ein Katalog im Verlag Ulrich Keicher mit einem Essay von Jan Peter Tripp.

Vernissage: Do. 30. November, 19 Uhr. Es spricht Jan Peter Tripp.

Goethe-Institut

21.9.2006 - 05.11.2006
Klaus Mann und Frankreich – Ein Exil-Schicksal
Auf circa 50 Fototafeln werden Klaus Mann und entscheidende seiner Zeitgenossen abgebildet und in ihrem jeweiligen Kontext vorgestellt: einerseits Freunde und Mitstreiter, andererseits politische Gegner.
Dokumente illustrieren einschneidende Ereignisse seines privaten, schriftstellerischen und politischen Lebens. Sie machen unter anderem nachvollziehbar, wie sich Klaus Manns Verhältnis zu Frankreich als geistigem und realem Zufluchtsort entwickelt hat. Spürbar werden die zunehmende Bedrohung durch die Nationalsozialisten und ihre Auswirkungen auf die Lebensumstände der Emigranten.
Klaus Mann, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag hätte, starb am 21.5.1949 in Cannes an einer Überdosis Schlaftabletten. Die Ausstellung wurde von Dr. Dieter Strauss, zurzeit Goethe-Institut in Rabat/Marokko, und Dominique L. Miermont, französische Übersetzerin der meisten Werke Klaus Manns, konzipiert. Die zum Teil unveröffentlichten Dokumente der Ausstellung stammen aus verschiedenen Verlags-, Zeitungs- und Literaturarchiven sowie aus in- und ausländischen Sammlungen.
Abbildung: Klaus Mann mit André Gide.

Finissage: So. 5. November, im Anschluß an die Lesung von Inge und Walter Jens (ca. 16.30 Uhr)

Mörikes Salon

Oktober / November
Poesieplakate aus der Druckwerkstatt der Haller Akademie der Künste

Impressum / Haftungsausschluss